Selbstverständnis

Wir sehen uns selbst als christlich-demokratische sowie konservative, jedoch im Rahmen unserer Grundsätze auch als liberale und fortschrittliche Organisation. Wir leiten unser Selbstverständnis aus einem christlich – demokratischen Menschenbild her, welches geprägt ist durch die Menschenwürde des einzelnen, seiner Freiheit, Einzigartigkeit und der Gleichheit jedes Menschen unabhängig von Religion und Rasse. Wir fühlen uns folglich stark an die Grundrechte und an ihre Verwirklichung gebunden. Unsere Grundidee deckt sich insofern mit der Grundidee unserer Mutterpartei CDU.

Uns geht es darum, nicht nur passives Objekt im politischen Entscheidungsprozess zu sein, sondern Gegenwart und Zukunft aktiv mitzugestalten. Um dies zu erreichen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, selbst an politischen Entscheidungsprozessen teilzunehmen oder diese zumindest durch unsere Tätigkeit zu beeinflussen. Wir befassen uns sowohl mit ortsbezogenen, also kommunalen Themen, als auch mit länderübergreifenden, bundesweiten sowie internationalen Themen. Als „junge“ Organisation belegen wir gerade auch Themen, die typischerweise die jüngere Generation betreffen, wie z. B. Ausbildung, Hochschule, Arbeitsmarkt, Familie, neue Technologien und Bioethik sowie Energiepolitik u.a. Aus den Reihen der Jungen Union als politisch interessierter Nachwuchskraft der CDU entstammen daher mancher Gemeinderat oder späterer Abgeordnete auf Bundes – sowie auf Landesebene, so z. B. die Bundestagsabgeordneten der Jungen Gruppe. Viele ehemaligen JU´ler sind noch heute begeistert von ihrer jungen „wilden“ Zeit in der JU und unterstützen die Junge Union als Nachwuchskraft innerhalb der CDU. Eine Vernetzung zwischen CDU und Junger Union findet  vor allem in Wahlkampfzeiten statt, d. h. bei den Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen. Hierbei hilft die Junge Union häufig im Wahlkampf der CDU mit und hat somit die Gelegenheit, „life“ vor Ort dabei zu sein.

Als eigene Organisation nehmen wir für uns jedoch auch in Anspruch, Sachthemen reflektiert und kritisch zu untersuchen und gegebenenfalls auch gegen die „herrschende Meinung“ zu rebellieren.

Nicht unerwähnt bleiben darf zu guter letzt, dass sich die Junge Union gelegentlich auch „just for fun“ trifft, d.h. politische Ausfahrten oder Stocherkahnausfahrten (u.a.) unternimmt.

  

© Junge Union Kreisverband Ravensburg